Log 01-02 Erstkontakt - Fortsetzung

Auf der Arcturus-Station treffen die Probanden des Starglider-Programmes zusammen. Nach einer Ansprache des SPECTRE William Pike begeben sie sich an Bord der Fregatte Starglider I, einem neuentwickelten Schiffstyp für besondere Einsätze, unabhängig von politischen und militärischen Beschränkungen. Das Schiff untersteht allein der Verantwortung des SPECTRE.

Mit 30 (von maximal 60) Crewmitgliedern bricht die Starglider zu einem neuentdeckten Masseportal im Hades-Nexus auf. Dort warten die Flotten der Ratsvölker, insbesondere die Schiffe der Konzerne, die auf Freigabe zur Neulandbesiedlung erpicht sind. Als neuer Pilot entschied John Walker die Starglider I in Foxy Lady umzutaufen.


Vor 6 Monaten brach die Erstkontakt-Mission durch das Portal auf, um die dahinter liegenden Sternensysteme zu karthographieren und mögliche Gefahren zu bestimmen. Vor einigen Tagen wurde erstmalig Kontakt hergestellt und die Rückkehr eines der Forschungsschiffe angekündigt. Für Pike und sein Schiff sollte das eine reine Beobachtungsmission sein, quasi ein Probelauf, um das Schiff in einer neutralen Situation zu testen.


Die Starglider sprang zu dem dem Rendevous-Punkt am nächsten liegenden Portal und setzte seine Reise mit Unterlichtgeschwindigkeit bis zum Zielort fort.

(Masseportale enthalten die Koordinaten für alle anderen bekannten Ein- und Austrittspunkte. Im Fall des neuentdeckten Portales führte eines der Koordinaten zu einem weiteren, nicht bekannten Ort im Universum).

Dann durchquerte die Hanover, ein Forschungsschiff der Kappa-II-Klasse, das Portal. Sogleich konnte Funkkontakt mit dem Captain Tonya Bergensen hergestellt werden. Doch etwas stimmte nicht. Die Hanover nahm Kurs auf eine Militärkorvette, die AMS Rickenbacker, welche sich der Hanover nach Protokoll genähert hatte und Marines an Bord schicken wollte. Trotz mehrmaligen Aufforderns an das Forschungsschiff, den Schub zu drosseln, setzte dieses ihren Kurs ungebremst fort und es kam zur Kollission mit der Rickenbacker. Die Hanover bohrte sich tief in den Rumpf des Kriegsschiffes, das schwerste Schäden erlitt und manöverierunfähig wurde. Die Hanover überstand den Aufprall – erstaunlicherweise – besser, obwohl Brücke und Frachträume mit der Hülle der Rickenbacker verschmolzen und Explosionen die Antriebssektion erschütterten.

Die Starglider I erhielt daraufhin den Befehl, an die Hanover anzudocken und die Situation im Inneren zu ergründen. Die Schiffs-VI EDI registrierte 1 Lebensform im inneren des Schiffes.

Das Enter-Team bestand aus John Walker, Pilot, Sam Copper, Krogon-Soldat, Fryzool Berk, Valkarianischer Wissenschaftler, der Biotikerin Noria Karl sowie einem Techniker namens Jacob Tyler (NSC).

Über eine Druckschleuse gelangte das Team in das Mittlere Verbindungssegment des Schiffes. Hier war die Schwerkraft ausgefallen, so daß Raumanzüge Pflicht waren. An Bord meldete sich die Schiffs-VI EVA, welche die Spieler willkommen hieß, einige Fakten über das Schiff herunterleierte und auf die teils schweren Beschädigungen hinwies. So war z. B. die gesamte Antriebssektion abgeriegelt und über Brücke und Frachtraum lagen keine Daten vor, da die Sensorenmatrix ausgefallen war. Weitere Fragen blockierte EVA allerdings mit der Standard-Antwort, das eine höhere Zugangsberechtigung vonnöten sei.

Diese besorgte man sich umgehend. Da die Kommunikation funktionierte, sorgte Pike durch seinen Spectre-Status dafür, das die Betreiber-Gesellschaft der Hanover, ExoGeni, die Berechtigung erteilte. Als man erneut EVA befragte, antwortete stattdessen eine düster-befremdliche Stimme mit:
“Die Dunkelheit kann nicht durchbrochen werden!”.

Als die Spieler die Mittschiff-Sektion betrat, gab es wieder Schwerkraft, viel Blut und eine Leiche im Gang. Der Tote, ein Crewmitglied, wurde von Kugeln durchsiebt.

Beim Durchsuchen diverser Kabinen wurde man von einer Wartungsdrohne angegriffen. Sie stellte keine größere Gefahr dar, doch für gewöhnlich waren diese Drohnen nicht aggressiv.

Einige Bereiche des Schiffes waren durch Trümmer blockiert, auch gab es Gaslecks und kleinere Brände, was ein Vorankommen erschwerte. Zumindest hatte sich die Gruppe zuvor die Schiffspläne auf ihr Universalwerkzeug geladen, so daß man wenigstens wußte, wo man war.

Im Briefing-Room fand man abermals Leichen, diese waren jedoch nicht durch Kugeln getötet, sondern von Klauen zerrissen wurden. Einer verwackelten Videoaufzeichnung zufolge musste es sich bei den Killern um einen oder mehrere Husks handeln. Über diese Kreaturen ist nur wenig bekannt, außer, das es ursprünglich Menschen und jetzt biomechanische Zombies waren. Sie könnten Laborexperimente gewesen sein, die sich befreit haben.

Im Quartier des Captains fanden die Spieler bei der Leiche des Captains (Selbstmord) ein Log, darin waren Aufzeichnungen des Chef-Wissenschaftlers Jarvii Sanderkrist. Offenbar hatte man auf einem Planeten Ruinen gefunden. Nachdem ein paar Forscher sich in den weitverzweigten Höhlen unter den Ruinen verlaufen hatten, schickte Commander Cyrus Kane von der AMS Victory, welche die Hanover offenbar begleitete, einen Trupp Marines. Sie fanden die Wissenschaftler zusammen mit einem Artefakt, welches an Bord der Hanover gebracht wurde. Das Artefakt übte eine starke Faszination auf alle aus, einige fingen an sich merkwürdig zu verhalten, allen voran Amanda Serkis, die Ausgrabungsleiterin. Sanderkrist empfahl, das Artefakt wieder zurück zu bringen und erbat danach die Hilfe von Kane. Die Aufzeichnungen endeten damit, das Sanderkrist erschossen wurde.

Über Funk meldete sich eine Asari-Wissenschaftlerin, [[Dr. Aleia Vasir,]] die auf der Brücke eingeschlossen war. Sie warnte die Spieler vor einer mobilen Gefechtsplatform, welche den Brückenzugang bewachte. Kane hatte die Militärdrohne mit an Bord gebracht.

Die Gruppe drang weiter in das Schiffsinnere vor. Erstaunlicherweise war der Steuerbord-Frachtraum bis auf ein unkontrollierten Brand, völlig intakt. Man erreicht den Halsgang, der zur Brücke führte.

Dort bereitete man sich auf die Konfrontation mit der Drohne vor. Ein kleiner GeoBot aus dem Frachtraum wurde mit einer Stahlplatte als Schild in den Gang vorgeschickt. Dieser sollte den Spielern Deckung geben, wenn die Drohne zu ballern anfing.

Es kam zum Gefecht. Die Drohne besaß eine kinetische Barriere, war der Feuerkraft des Teams jedoch unterlegen. Die Biotikerin schaffte es mit einem Impuls-Blitz die Drohne auszuschalten, obwohl sie dabei selbst zu Boden ging.

Endlich hatte man die Brücke erreicht, die Vasir war gerettet, da aktivierte sich der Antrieb des Schiffes und löste sich aus dem Rumpf der Rickenbacker. Sekunden später fuhr der ÜLG hoch und die Hanover sprang durch das Portal…

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